Talent Management: Die besten Fachkräfte für das eigene Unternehmen

Unternehmen benötigen in Zeiten der Digitalisierung und einer sich wandelnden Arbeitswelt mehr denn je leistungsstarke Mitarbeiter. Eine ganz entscheidende Rolle kommt deshalb dem Personalwesen und dem damit verbundenen Talent Management zu. Doch wie gewinnen Betriebe den sogenannten War for Talents? Und wie gelingt es, die besten Akteure einer selbstbewussten Absolventengeneration für das eigene Unternehmen zu begeistern?

 

Human Resources Management: Alles steht und fällt mit dem Personalwesen

Das Personalwesen ist für ein Unternehmen eminent wichtig, um Talente zu gewinnen und so für eine stetige Weiterentwicklung zu sorgen. Einer wesentlicher Teilbereiche des Human Resources Managements ist daher das Talent Management. Hier geht es darum, die Angestellten anhand ihrer Qualifikationen gewinnbringend in den richtigen Positionen einzusetzen.

Ebenfalls entscheidend: Talente müssen zuerst entdeckt, anschliessend für das eigene Unternehmen gewonnen und im weiteren Verlauf entsprechend eingebunden werden – mit allem, was dazugehört.

 

War for Talents: Der Kampf um die besten Mitarbeiter

Geeignetes und qualifiziertes Personal zu finden, wird für Unternehmen zunehmend schwierig. Diese Herausforderung wird als War for Talents bezeichnet. Der Grund: Firmen befinden sich im Wettstreit um die besten Talente, da in vielen Branchen ein akuter Fachkräftemangel herrscht – und das mittlerweile auch zunehmend in der Schweiz.

Besonders betroffen sind hierbei die sogenannten MINT-Berufe. Damit sind Tätigkeiten aus den Bereichen Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Technik gemeint. Hinzu kommt ein akuter Engpass im Gesundheitswesen.

Neben den angesprochenen Problemen in den MINT-Berufen gibt es für den War for Talents im Kern zwei weitere Gründe:

 

  • Demografischer Wandel: Die Gesellschaft wird älter, etablierte Fachkräfte aus geburtenstarken Jahrgängen brechen weg. Die Folge: Immer weniger Fachkräfte sind auf dem Markt verfügbar.

  • Steigender Bedarf: Es gibt weltweit einen stark steigenden Bedarf an hervorragend qualifizierten Fachkräften. Der War for Talents findet global statt.

 

Wer sind die leistungsstarken Talente und was wollen sie?

Die High Potentials, also Nachwuchskräfte mit besonderen Fähigkeiten, und Hochschulabsolventen sind die Zielgruppe, um die Unternehmen mit Nachdruck werben.

Diese Generation Y zeichnet sich in der Hauptsache durch ein Merkmal aus: Selbstbewusstsein. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an ihren Arbeitgeber. Mehr Geld für weniger Arbeit ist der eine Aspekt. Hier wird deutlich, dass die jungen Menschen für ihre Arbeitsleistung ordentlich bezahlt werden wollen, die Arbeitszeit sich aber in Grenzen halten muss. Mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance soll ein guter Mittelweg zwischen Arbeit und Privatleben gefunden werden. Auch die Gesundheit am Arbeitsplatz rückt vermehrt in den Fokus.

Weiterbildungen spielen eine ebenfalls nicht unerhebliche Rolle – schliesslich möchten sich die Talente stetig verbessern und das eigene Wissen ausweiten.

 

Welche Rolle spielen die sozialen Netzwerke?

Wenn es um das Talent Management geht, kommen Sie heute nicht mehr an den sozialen Netzwerken vorbei. Die Recruiting-Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Junge Menschen sind auf Plattformen wie Facebook, Youtube oder Instagram unterwegs – und genau hier sollten Sie sich mit Ihrem Unternehmen bestmöglich präsentieren.

Das heisst: Bauen Sie Ihre Arbeitgebermarke und damit verbunden entsprechende Profile in den verschiedenen Social-Media-Kanälen auf. Diese sollten ansprechend gestaltet sein und regelmässigen Content liefern, sodass sich die High Potentials und Absolventen mit Ihrem Unternehmen identifizieren können. Ist das der Fall, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Generation eigenständig an Sie wendet und bei Ihnen arbeiten möchte. Durch lesenswerte Beiträge haben Sie zudem die Möglichkeit, die jungen Menschen aktiv einzubinden und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Selbstverständlich ist auch das Social Recruiting via Video ein vielversprechender und mittlerweile oft genutzter Weg, um mit Bewerbern in Kontakt zu treten. Die Firma kann so mit einem Video etwas über die eigenen Strukturen vermitteln oder einzelne Abteilungen vorstellen. Eine authentische Präsentation ist dabei besonders wichtig. So können in einem Livestream verschiedene Mitarbeiter zu Wort kommen und viele ansprechende Bewegtbilder zum Unternehmen eingebaut werden.

 

Wie verbinde ich Generationen in einem Unternehmen?

Verschiedene Generationen haben stets unterschiedliche Ansichten vom Leben und beruflichen Aspekten. Babyboomer, also die Menschen der Jahrgänge 1955 bis 1969, gelten oft als Workaholics. Sie haben ihr Leben sehr stark der Arbeit gewidmet. Nachfolgende Generationen wollen zwar erfolgreich sein, setzen aber auf einen gesunden Ausgleich von Arbeit und Privatleben.

Bei all den angesprochenen Aspekten über das Talent Management und den War for Talents stellt sich die Frage: Ist es überhaupt möglich, dass mehrere Generationen problemlos zusammenarbeiten? Die Antwort lautet: Ja. Es müssen allerdings bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen werden, um alle Mitarbeiter zu gleichen Teilen in die Unternehmenskultur einzubinden.

Ganz entscheidend ist der Dialog untereinander. Sprechen Sie deshalb mit den Angestellten aller Altersklassen, um ihre Wünsche, Hoffnungen und Ziele zu erfahren. So finden Sie Lösungen für eine gute und produktive Zusammenarbeit. Ein gewinnbringender Ansatz könnte hier auch das Human Capital Management (HCM) sein, das die Qualifikationen und Entwicklungen der  Mitarbeitern eines Unternehmens bewertet und sogar komplette Abteilungen genau analysieren kann. Das ist beispielsweise dann entscheidend, wenn die Zusammensetzung von Gruppen überprüft werden soll.

 

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